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Strandkicker sorgen sich um ihre Liga

In Winterthur boomt Beachsoccer, schweizweit kriselt die Trendsportart.

Die Schweizer Beachsoccer-Liga ist auf dem absteigenden Ast: Von einst über 20 Clubs sind bei den Herren nur noch 11 aktiv, die zweite Liga wurde letztes Jahr aufgelöst. Jetzt regt sich in den Clubs Kritik an den Liga-Organisatoren. Zuständig für den Ligabetrieb ist die Vermarktungsfirma zweier Beachsoccer-Pioniere. Nationaltrainer Angelo Schirinzi und Beat Wenger hatten über diese bis vor wenigen Jahren viele publikumsträchtige Grossveranstaltungen organisiert und Beachsoccer in der Schweiz bekannt gemacht. Inzwischen ist der Hype um den Strandfussball verflogen, die Gross-Sponsoren sind weg.
Der hiesige Verein Winti Panthers ist mittlerweile der grösste Club der Schweiz und hat im Sportpark Deutweg ein attraktives Sommerdomizil gefunden. Doch Präsident Benjamin Schellenberg sorgt sich um den Zustand der Liga.

Transparenz gefordert

Er findet: «Dass eine Privatfirma die Liga einer Randsportart organisiert, ist ein Konstruktionsfehler.» Seit dem Wegfall der Sponsorengelder gebe es kaum noch Impulse für die Liga. Es geht auch um Geld: Vom Schweizerischen Fussballverband fliesst heute schon Geld für Beachsoccer – Schellenberg fordert mehr Transparenz über die Verwendung dieser Beiträge. Und regt eine Neuorganisation der ganzen Liga an.

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